"Grünes" Investment
Teakholz - ein echtes und nachhaltiges Investment: Nur Gebiete, die zehn Grad nördlich bzw. südlich des Äquators liegen, sind zur Bepflanzung mit Teak geeignet. Zusätzlich bestimmen die Meereshöhe (100 bis 600 Meter über dem Meeresspiegel) sowie spezielle klimatische Voraussetzungen (ausgeprägte Regenzeiten und darauf folgende Trockenzeiten) die ideale Lage für Teakplantagen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Geländeformation, denn Teakbäume benötigen zwar viel Feuchtigkeit für ihr Wachstum, vertragen aber keine stehende Nässe. Deshalb weisen die Plantagen der THI AG eine Hanglage auf.
Teakbäume sind ursprünglich in den Wäldern Süd- und Südostasiens (Malaysien, Indonesien, Indien, Myanmar, Laos und Thailand) beheimatet. Die Nachfrage nach Teakholz hat in der Vergangenheit zu einer nicht selten raubbauähnlichen Abholzung des tropischen Regenwaldes geführt. Aufgrund der hohen Preise wurde in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt auch außerhalb Asiens – in Afrika, Mittelamerika und Brasilien – Teakholz in Plantagen angepflanzt. Von den weltweit insgesamt 6 Mio. ha umfassenden Teakplantagen befindet sich ein Großteil (5,5 Mio. ha) in Asien, 0,3 Mio. ha in Afrika und 0,2 Mio. ha in Amerika.
Die Besonderheit der Nachhaltigkeit der Asset-Klasse Holz wird durch nachstehende Graphiken unterstrichen:
- Geringe Abhängigkeit vom Finanzmarkt und damit geringe Korrelation (d.h. hohe Diversifikationseffizienz)
- Attraktive Renditen bei deutlich reduzierter Volatilität
Das Wachstum lässt sich nicht nur an Jahresringen ablesen. Der US-Waldbesitzindex NCREIF Timberland Property brachte in den 20 Jahren seines Bestehens im Durchschnitt eine Rendite von 15 Prozent, mehr als Aktien oder Anleihen. Und mittelfristig ist mit ähnlichen oder noch höheren Rendite auszugehen. Denn die Nachfrage vor allem für Industrieholz und Brennstoff zieht rasch an, hauptsächlich aus Wachstumsmärkten wie China. Außerdem ist Holz als Material für Hausbau und Einrichtung weltweit in Mode.
Gleichzeitig ist das Angebot an gutem Nutzholz begrenzt. Das wird trotz aller Aufforstungen sich kaum verändern, denn die meisten Bäume benötigen mehr als 20 Jahre, bis sie geschlagen werden können - Eichen sogar 200. Die Knappheit lässt weiter steigende Preise erwarten.







